Tier Lexikon Wiki
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Buntmarder
Datei:Buntmarder.jpg

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Systematik
Klasse: Säugetiere

 (Mammalia)

Unterklasse: Lebendgebärende Säugetiere(Theria)
Teilklasse: Höhere Säugetiere

 (Eutheria)

Ordnung: [1]

 Raubtiere (Carnivora)

Überfamilie: Hundeartige

 (Canoidea))

Familie: Marder

 (Mustelidae)

Gattung: Martes
Art: Buntmarder
Wissenschaftlicher Name
Martes flavigula
Boddaert, 1785

Beschreibung[]

Bundmarder erreichen eine Körperlänge von bis zu 60 cm, eine Schwanzlänge von gut 40 cm sowie ein Gewicht von 1.500 bis 3.000 Gramm. Das Fell ist recht lebhaft gefärbt. Der Vorderkörper ist goldgelb gefärbt und geht zum Schwanz hin in ein dunkelbraun über. Der Kopf ist dunkelbraun, eben so die Füße und der lange Schwanz. Die Kopfunterseite ist weißlich. Die Bauchseite ist etwas heller als die Rückenpartie. Die abgerundeten kleinen Ohren sind ebenfalls dunkelbraun. Mit seinen kurzen Beinen wirkt der Buntmarder recht plump, er ist im Geäst der Bäume dennoch ein gewandter und flinker Kletterer. Die Füße enden vor allem an den Vorderbeinen in kräftigen Krallen. Er hält sich sowahl am Boden als auch in den Bäumen auf. Er lebt einzelgängerisch oder in kleinen Familiengruppen. Aufgrund des Washingtoner Artenschutzabkommen Anhang III steht er weltweit unter Schutz.

Unterarten[]

Verbreitung[]

Buntmarder haben ein weites Verbreitungsgebiet, Es seicht von Südost-Asien über Ost-Asien bis nach Sibirien. Insbesondere sind sie im Amur-Gebiet, in China, im Kashmir, in Nordwest-Pakistan, Süd-India, Myanmar, auf Taiwan, Sumatra, Java, Borneo, in Nepal, Bhutan und Malaysia anzutreffen. So weitläufig wie ihr Verbreitungsgebiet, so unterschiedlich ist auch ihr Lebensraum. Buntmarder leben sowohl in tropishen Regenwäldern als auch in Hochlandwäldern nahe der Baumgrenze. In Höhenlagen sind sie bis in Höhen von 3.500 Metern anzutreffen.

Ernährung[]

Buntmarder sind Allesfresser, die neben Früchte, Beeren und Nektar vor allem Insekten, Vögel und deren Eier, kleine Säugetiere wie Hörnchen sowie Echsen und Amphibien fressen. Ihre Nahrung finden sie hauptsächlich im Geäst der Bäume.

Fortpflanzung[]

Die Geschlechtsreife wird im zweiten Lebensjahr erreicht. Die Paarungszeit beginnt für gewöhnlich im Frühjahr. Nach einer Trächtigkeit von 150 bis 160 Tagen bringt das Weibchen zwei bis vier Jungtiere zur Welt. Die Geburt erfolgt in einer Baumhöhle. Die Jungtiere sind nackt und blind, entwickeln sich aber rasch. Um die Aufzucht der Jungtiere kümmert sich nur das Weibchen. Das Geburtsgewicht liegt bei 50 Gramm. Nach durchschnittlich vier Monaten sind die Jungtiere selbständig und verlassen die Mutter. In Gefangenschaft können die Tiere ein Alter von 14 Jahren erreichen. Das Alter in Freiheit dürfte deutlich darunterliegen.

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