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Kaiserpinguin
Kaiserpinguin.jpg

Aptenodytes forsteri

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Pinguine (Sphenisciformes)
Familie: Pinguine (Familie) (Spheniscidae)
Gattung: Großpinguine (Aptenodytes)
Art: Kaiserpinguin
Allgemeines
Verbreitung: Antarktis
Lebenserwartung: bis zu 50 Jahre
Lebensraum: Polargebiet, Küsten
Größe: 100 - 130 cm
Gewicht: 22 - 37 Kilogramm
Ernährung: Fleischfresser
Gefährdung: NT (gering gefährdet)

Der Kaiserpinguin (Aptenodytes forsteri) ist die größte Art aus der Familie der Pinguine (Spheniscidae) und zählt zusammen mit dem Königspinguin zur Gattung der Großpinguine (Aptenodytes). Es gib keine Unterarten des Kaiserpinguins.

Aussehen[]

Der Kaiserpinguin ist mit einer Größe von 100-130 cm und einem Gewicht von 22-37 kg der größte Pinguin. Wie alle Pinguine hat er ein schwarz-weißes Gefieder, kurze Beine, einen watschelnden Gang und an den Seiten angelegte flossenartige Flügel. Dazu haben sie eine goldgelbe Wange. Das Pinguingefieder gibt beim Auftauchen einen Strom von Luftblasen ab, da die Luft auf größeren Tiefen komprimiert wird. Es nimmt Sonnenwärme auf und die dichten Federn darunter verhindern den Verlust der warmen Luft, die den Körper umgibt. Unter der Haut haben die Pinguine eine Fettschicht, die eine Voraussetzung für das Überleben bei Temperaturen von weniger als -60°C ist. Küken haben ein graues, nicht wasserdichtes Gefieder mit einem schwarz-weißen Kopf.

Verbreitung und Lebensraum[]

Kaiserpinguine leben in einem schmalen, aus Eisschollen und zugefrorenen Buchten bestehenden Bereich um Antarktika. Je mehr Eis sich bildet, desto weiter liegen die Brutkolonien im Inland, sodass die Vögel einen langen Marsch vor sich haben, wenn sie sie im März oder April erreichen wollen. Die Entfernungen, die später zur Fütterung des Jungen zurückgelegt werden müssen, sind mit 60 km pro Weg noch größer.

Lebensweise[]

Verhalten[]

Wenn die Pinguine in die Sonne kommen, können sie überschüssige Wärme durch Flügelschlagen oder Hecheln abgeben. In der Kälte neigen sie sich nach hinten und sitzen auf den Fersen und dem Schwanz, um den Kontakt von Füßen und Boden zu verringern.

Fortpflanzung[]

Kaiserpinguine legen im Winter bis zu 60 Kilometer zurück, um zu den Brutplätzen zu kommen. Dort angekommen, legt das Weibchen ein einziges Ei, das es dem Männchen übergibt, bevor es zu seiner etwa zweimonatigen Nahrungssuche auf dem offenen Meer aufbricht. Das Männchen bebrütet das Ei unter einer Hautfalte an seinem Bauch. Die Kolonien der Kaiserpinguine können mehrere Tausend Tiere umfassen und die brütenden Männchen drängen sich alle zusammen. Tagelang stehen sie fast bewegungslos bei tobenden Schneestürmen in der Kälte. Wenn das Weibchen zurückkehrt, übernimmt es die Pflege des frisch geschlüpften Jungen und das fast verhungerte Männchen geht auf Nahrungssuche. Das einzige Junge ist nach dem Schlüpfen fast nackt. Es wird von den Eltern gewärmt, bis es von Dunen bedeckt ist.

Nach 45 Tagen werden die Jungen in eine Crèche (eine Art Kindergarten) aufgenommen, aber immer noch von den Eltern gefüttert. Die Crèche löst sich nach fünf Monaten auf. Nun verlassen die Eltern den Nachwuchs und suchen das Wasser auf. Haben die Jungen ihr Erwachsenengefieder bekommen, folgen sie den Eltern ins Meer.

Ernährung[]

Der Kaiserpinguin ernährt sich von Krill, Fischen und Kalmaren. Bei der Nahrungssuche kann er 20 Minuten lang und bis zu 530 Meter tief tauchen und bis zu 1000 Kilometer zurücklegen.

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