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Kalifornischer Seelöwe
California sea lion in La Jolla (70568).jpg

Zalophus californianus

Systematik
Klasse Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung Laurasiatheria
Ordnung Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung Hundeartige (Caniformia)
ohne Rang Robben (Pinnipedia)
Familie Ohrenrobben (Otariidae)
Gattung Zalophus
Art Kalifornischer Seelöwe
Zeitraum
vor 2,2 Mio. Jahren-heute
Allgemeines
Verbreitung: Pazifikküste Südalaskas bis Mexikos
Lebensraum: Küsten, Inseln
Größe: 1,8-2,7 m
Gewicht: 90-523 kg
Ernährung: Fleischfresser
Gefährdung: Nicht gefährdet (LC)

Der Kalifornische Seelöwe (Zalophus californianus) ist eine Ohrenrobbe, die an den nordamerikanischen Küsten verbreitet ist.

Beschreibung[]

Der Kalifornische Seelöwe ist in seiner Körperform recht schlank gebaut. Er erreicht eine Körperlänge von etwa 240 cm und ein Gewicht von etwa 275-390 kg. Das Weibchen wird etwas kleiner als das Männchen. Das Weibchen kommt auf 180 cm und 91 kg und ist dunkelbraun gefärbt. Der Bulle hat meistens ein dunkleres Braun mit einer helleren Bauch- und Seitenfärbung. Zusätzlich besitzt er einen hellen langen Rückenkamm. Der Kopf des Bullen läuft spitz zu, ist aber alles in allem robuster gebaut als das Weibchen. Die typische Mähne wie bei den anderen Seelöwen, fehlt bei dem Bullen gänzlich. Markantes Merkmal des Kalifornischen Seelöwen sind die schwarzen Flossen, die mit schwarzen Stoppeln beschichtet sind. Bei dem Männchen und dem Weibchen ist der Geschlechtsdimorphismus besonders extrem ausgeprägt.

Der Kalifornische Seelöwe kann bis zu 274 Meter tief tauchen und eine Geschwindigkeit von 15 bis 20 km pro Stunde erreichen. Wie bei anderen Meeressäugetieren so orientiert sich auch der Kalifornische Seelöwe mittels Echoortung und lokalisiert damit die Nahrungsquelle. Des weiteren spürt er verlorengegangene junge Seelöwen auf und bringt sie wieder zum Weibchen zurück. Der Kalifornische Seelöwe kann nicht schwitzen. Die normale Körpertemperatur eines Kalifornischen Seelöwen beträgt 37.5 Grad Celsius. Erhöht sich die Lufttemperatur, sucht er kühlere Bereiche auf, wie das Wasser.

Unterarten[]

Veraltete Einteilung:

  • Kalifornischer Seelöwe (Zalophus californianus californianus)
  • Galapagos-Seelöwe (Zalophus californianus wollebaeki)
  • Japanischer Seelöwe (Zalophus californianus japonicus)

Die Einteilung in oben stehende Unterarten gilt als umstritten. In der aktueller Literatur wird der Galapagos-Seelöwe und der Japanische Seelöwe auch als eigene Art beschrieben. Wilson and Reeder, 2005.

Verbreitung[]

Den Kalifornischen Seelöwen trifft man entlang der Küste Kaliforniens bis nach Mexiko, einschließlich auf den Inseln Bajas und Tres Marias an. Saisonal wandern die Männchen, besonders während der Paarungszeit, bis nach Britisch-Kolumbien. Im allgemeinen hält sich der Kalifornische Seelöwe entlang der Küstenlinien auf. Ab und an findet man ihn auch in Flüssen an der Nordpazifikküste. Häufig belagert er auch in kleinen Gruppen die Anlegestellen, Piers, Bojen und Ölplattformen.

Nahrung[]

Je nach Quantität der Fische jagt der Kalifornische Seelöwe in kleinen oder großen Gruppen Fischschwärme bis zu 75 Meter tief. Es ist auch bekannt, dass der Kalifornische Seelöwe bei der Jagd von Fischen mit Seebären und Tümmlern zusammen kooperiert. Hat er einen Fischschwarm lokalisiert, so signalisiert er den anderen, den Fischschwarm gemeinsam einzukreisen und zu jagen. Zu seiner bevorzugten Nahrung gehören unter anderem Tintenfische, kleine Fische, Lachse, Seevögel und Krebse. Er kann als schneller Räuber bis 10 kg Nahrung am Tag erbeuten.

Fortpflanzung[]

Beginnt die Paarungszeit der Kalifornischen Seelöwen, so treffen die Bullen vor den Weibchen an der Küste ein. Ein Bulle besetzt ein Territorium, das er etwa zwei Wochen energisch gegen andere Bullen behauptet. Hat der Bulle sein Revier erfolgreich gegen jüngere und schwächere Männchen verteidigt, so wandern die Weibchen zu dem größten und stärksten Bullen. Ein Harem kann bis zu 16 Weibchen bestehen. Kalifornische Seelöwen neigen dazu, immer wieder die gleichen Strände für die Fortpflanzung aufzusuchen.

Die Hochzeit der Paarung beginnt Anfang Juli. Die meisten Geburten finden von Mitte Mai bis Mitte Juni statt. Die Zeit zwischen Östrus und Geburt beträgt ungefähr 28 Tage. Nach einer Tragezeit von etwa elf Monaten, bringt das Weibchen ein Junges zur Welt. Das Neugeborene mißt 75 cm und wiegt fünf bis sechs kg. Es hat eine schwarzbraune Färbung. Nach dem ersten Monat findet ein Farbwechsel statt und das Junge ist dann hellbraun gefärbt. In etwa vier bis fünf Monaten weist er wie die adulten Tiere eine dunkelbraune Färbung auf. Das Junge wird schätzungsweise sieben Tage von dem Weibchen intensiv umsorgt und drei Monate lang gesäugt.

Danach paart sich das Weibchen gleich wieder mit dem Bullen. Nach zwei Wochen ist das Junge schon sehr selbständig und bildet dann mit anderen Jungen kleine Gruppen, in denen sie in stillen Buchten spielen und schwimmen. Junge Seelöwen müssen das Schwimmen erst lernen. Die Geschlechtsreife tritt mit vier bis fünf Jahren ein. Kalifornische Seelöwen können in der Wildnis ein Alter von 17 Jahren erreichen, in Gefangenschaft werden sie sogar 31 Jahre alt. Das Alter eines Kalifornischen Seelöwen kann man anhand der Zahl der Ringe und Querschnitte seiner Zähne feststellen.

Seelöwe und Mensch[]

Wenn in einem Zoo oder Zirkus Seelöwen vorgeführt werden, handelt es sich dabei fast immer um diese Art, weil sie verspielt und weniger aggressiv als andere Arten ist.

Der Kalifornische Seelöwe wurde lange wegen des Trans und der Haut bejagt. Im 19. Jahrhundert wäre die Art sogar fast ausgestorben. Mittlerweile gibt es an US-amerikanischen Küsten wieder 75.000, an mexikanischen Küsten wieder 85.000 wild lebende Exemplare. Die Art gilt als nicht gefährdet.

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