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Name: Rostgans

Lateinischer Name: Tadorna ferruginea

Aussehen und Maße: Die Rostgans erreicht eine Körperlänge von 62 bis 67 Zentimeter, eine Flügelspannweite von 125 bis 145 Zentimeter sowie ein Gewicht von 950 bis 1.500 Gramm. Das Gefieder weist eine überwiegend orangerote Färbung auf. Der Kopf ist deutlich heller gefärbt und zeigt im Gesichtsbereich vom Schnabelansatz bis hinter die Augen weiße Gefiederteile. Hals und Körper werden optisch durch ein schmales schwarzes Band getrennt. Die Flügel weisen farblich eine Dreiteilung auf, die äußeren Fahnen der Flügel sind schwarz, der vordere Teil der Flügel ist weiß und metallisch grün gefärbt. Die Unterseite der Flügel ist bis auf die schwarzen Flügelspitzen weiß. Der Schwanz ist überwiegend schwarz. Die Extremitäten und der kräftige Schnabel zeigen eine schwarze Färbung.

Verhalten: Rostgänse sind tagaktive Gänse, die außerhalb der Paarungszeit durchaus sehr gesellig zusammenleben. Ihr Lebensraum ist der Erdboden und das Wasser, dennoch gelten sie als gute Flieger. Während der Paarungszeit legen Rostgänse ein territoriales Verhalten an den Tag und ziehen sich paarweise in ein Revier zurück. Zentraler Punkt eines Reviers ist ein Erdbau, in dem auch die Eiablage erfolgt.

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Lebensraum: Seen, Teiche, Mündungsdelta und Küstenbereiche mit Brackwasser gehören zu den natürlichen Lebensräumen. Sie kommen sowohl in der Ebene als auch in Höhenlagen durchaus häufig vor.

Nahrung: Die Rostgans gilt als Allesfresser, die sich jedoch hauptsächlich von pflanzlicher Kost ernährt. Sämereien, Wasserpflanzen, Gräser und Kräuter stehen dabei ganz oben auf der Speisekarte. Auf Nahrungssuche gehen die Tiere zumeist in der Nähe des Ufers, gelegentlich auch auf Wiesen. Zur tierischen Nahrung gehören Schnecken, Würmer, Krebstiere sowie Insekten und deren Larven.

Fortpflanzung: Geschlechtsreif ist die Rostgans mit gut einem Jahr und lebt in einer saisonalen Einehe. Die Balzzeit erstreckt sich je nach Verbreitungsgebiet über die Monate Februar bis Mai. Nester werden in Baumhöhlen oder Erdhöhlen errichtet, gerne nehmen Rostgänse auch verlassene Bauten anderer Tiere in Beschlag. Das Weibchen legt zwischen acht und zwölf weißliche Eier. Das Nest wird mit Daunen ausgepolstert, die Brutdauer erstreckt sich über rund 28 bis 30 Tage. Nach dem Schlupf werden die Jungvögel zu Schlammbänken geführt und aufgezogen. Auch der Ganter beteiligt sich an der Aufzucht der Jungen.

IUCN: nicht gefährdet

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