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Der Schlankdelfin (wissenschaftlicher Name: Stenella attenuata) ist ein Delfin aus der Gattung der Fleckendelfine. Er kommt vor allem in tropischen und subtropischen Ozeanen vor und lebt in Schulen von 50 bis zu 1000 Tieren. Auch Schulen von etwab 3000 Tieren wurden gesichtet. Der ganze Rumpf des Tieres weist Flecken auf, die auf den hellen Flächen dunkel und auf den dunklen hell sind.

Der Schlankdelfin gilt als nicht gefährdet, es sind zwei Unterarten bekannt.

Aussehen[]

Der Schlankdelfin erreicht eine Körperlänge von 1,7 bis 2,4 Metern und ein Gewicht von 90 bis 115 Kilogramm. Im Allgemeinen haben die Tiere eine lange und dünne Schnauze. Sowohl der obere als auch der untere Teil dieser Schnauze ist dunkel gefärbt, wobei die dunkle Färbung oben meist bis zum Auge reicht. Eine feine weiße Linie bildet eine Lippenkontur. Hals, Kehle und Bauch sind hellgrau. Die Körperseiten sind dreifarbig gezeichnet, wobei der untere Bereich hellgrau ist und durch einen grauen Mittelstreifen abgeschlossen wird. Der Bereich über diesem Streifen ist deutlich dunkler grau. Die Finne ist dunkelgrau. Die Fluke hat die Farbe des Mittelstreifens und hat eine leicht nach innen gewölbte Hinterkante und eine leichte Einkerbung in der Mitte und spitze Enden. Die Flipper sind klein und beidseitig dunkel. Der ganze Rumpf weist Flecken auf, die auf den hellen Flächen dunkel und auf den dunklen hell sind. Die Zahl der Flecken nimmt mit dem Alter zu, bis sie die Grundfarbe fast verdecken können.

Verbreitung und Lebensraum[]

Datei:Verbreitungsgebiet Schlankdelfin.png

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Verbreitung[]

Der Schlankdelfin findet sich weltweit in allen tropischen und subtropischen Ozeanen, vor allem im Bereich zwischen dem 40. Grad südlicher und den 40. Grad nördlicher Breite. Etwa 2.000.000 Tiere leben im Ostpazifik.

Lebensraum[]

Die meisten Schlankdelfine leben in den flachen und warmen Gewässerbereichen.

Nahrung[]

Im Ostpazifik begleiten die Schlankdelfine häufig die Schwärme der Thunfische, wodurch sie auch zu einem häufigen Beifang bei der Thunfischfischerei werden. Dabei ernähren sie sich nicht von den Thunfischen, sondern teilen mit ihnen die Beute, kleinere Fische. Daneben ernähren sie sich vor allem von Tintenfischen, Kalmaren und Krebstieren.

Datei:Schlankdelfin (1).png

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Lebensweise[]

Schlankdelfine bilden Schulen aus 50 bis 1000 Tieren, gelegentlich auch aus bis zu 3000 Tieren. An den Küsten sind die Gruppen meistens weniger als 100 Tiere groß. Schlankdelfine sind sehr aktive Tiere, die häufig hohe Sprünge aus dem Wasser starten. Auch das Reiten auf der Bugwelle von Booten und andere „Spielereien“ sind oft zu beobachten, aber in Thunfischfanggebieten werden Boote aber meist gemieden. Im Ostpazifik begleiten die Schlankdelfine häufig die Schwärme der Thunfische, wodurch sie häufigen auch als Beifang bei der Thunfischfischerei enden.

Bestand und Gefährdung[]

Der Schlankdelfin gilt als nicht gefährdet.

Bestand[]

Man schätzt den weltweiten Bestand auf über 3.000.000 Tiere, etwa 2.000.000 von ihnen leben im Ostpazifik. Dadurch stellt diese Art nach dem Großen Tümmler die zweithäufigste Art der Delfine dar, obwohl der Bestand in den 1950er Jahren noch bei etwa sieben Millionen lag.

Gefährdung[]

Da der Schlankdelfin häufig gemeinsam mit Thunfischen vorkommt, stellte der Thunfischfang mit Schleppnetzen eine große Bedrohung für diese Tiere dar. In den 1960er und 1970er Jahren wurden Millionen Schlankdelfine gefangen und getötet. Dies änderte sich durch die internationalen Kampagnen zum Verzicht auf Thunfisch, der aus solchen Fischereibetrieben kam. Ein weiterer Schritt stellt seit 1993 das Verbot der Schleppnetzfischerei durch die Vereinten Nationen dar.

Unterarten[]

Es werden zwei Unterarten des Schlankdelfins beschrieben.

  • Stenella attenuata attenuata
  • Stenella attenuata graffmani
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