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Vögel
Stockentenpärchen.jpg

Aves

Systematik
Überstamm: Neumünder (Deuterostomia)
Stamm: Chordatiere (Chordata)
Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Überklasse: Kiefermäuler (Gnathostomata)
Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
ohne Rang: Archosauria
Klasse: Vögel
Zeitraum
vor 121 Mio. Jahren-heute
Allgemeines
Verbreitung: weltweit
Größe: Bienenelfe (5-7 cm)

Somalistrauß (210-280 cm)

Ernährung: Pflanzenfresser, Allesfresser, Fleischfresser, Aasfresser, Nektarfresser, Blutsauger

Die Vögel (Aves) sind eine Klasse aus dem Stamm der Wirbeltiere. Es sind zur Zeit ca. 18.000 Vogelarten bekannt. Somit sind die Vögel die bisher artenreichste Wirbeltiergruppe.

Anatomie[]

Der Körperbau eines Vogels ist für den Flug bestens ausgerüstet. Der Körper ist kurz, kräftig und sehr kompakt, mit starken Muskeln zum Bewegen der Flügel und kraftvollen Beinen zum Abfedern der Landung. Die Federn bilden die Flügelfläche, sie bieten auch ausgezeichneten Schutz und Isolation.

Skelett[]

Das Skelett eines Vogels verbindet beachtliche Leichtigkeit mit Festigkeit, und beides ist zum kraftvollen Flug notwendig. Damit der Vogel nicht zu schwer wird, sind eine Reihe von Knochen stark verkleinert. Zahlreiche andere sind miteinander verschmolzen und bilden einen festen Rahmen, sodass weder Muskeln noch Bänder als verbindende Elemente für Stabilität sorgen müssen. Die meisten Vogelknochen sind hohl und ohne Mark. Um den leichten Bau auszugleichen, stützt sie ein Netz innerer Streben (Trabeculae) an Druckpunkten, um ihnen Festigkeit zu verleihen. Einige Knochen, darunter der Oberarmknochen, enthalten Luftsäcke, die mit dem Atmungssystem verbunden sind.

Flügel[]

Der Vogelflügel ist das Gegenstück zum menschlichen Arm, obwohl Vögel nur wenige "Finger" haben und einige der "Handknochen" verschmolzen sind. Das trägt zur Stabilität der Struktur bei. "Ellenbogen"- und "Handgelenk" der Flügelknochen können in der Senkrechten nicht bewegt werden. So werden die Flügel beim Fliegen gerade ausgestreckt und nur in der Schulter bewegt, damit sie ruhig in der Luft liegen und keine Energie verschwendet wird. Die kräftigen Flügelmuskeln sind am Brustbeinkamm befestigt, einem rechtwinkligen Vorsprung am Brustbein.

Schnabel[]

Typisch für Vögel ist der leichte Schnabel. Beim Öffnen bewegen sich Ober- und Unterkiefer, sodass eine weite Öffnung entsteht. Der Schnabel ist außen von Keratin bedeckt, das leicht und fest ist und eine große Formenvielfalt ermöglicht. Der Schnabel ist der Ernährung des Vogels angepasst. Finken haben z.B. einen sehr kräftigen, konischen Schnabel zum Samenknacken, während er bei Reihern spitz und dolchähnlich ist, um Fische zu packen. Insekten fressende Vögel, wie Grasmücken, haben einen kleinen, schlanken Schnabel, während bei Fleischfressern, wie Falken, der Schnabel zum Zerreißen der Beute scharf und gebogen ist.

Füße und Zehen[]

Vögel haben zwischen zwei und vier Zehen an ihren Füßen, ihre Anordnung und Form hängen von der Lebensweise des Vogels ab. Die meisten haben vier Zehen, von denen drei nach vorne weisen und eine nach hinten zeigt, ein gutes System, um sich auf einem Ast sicher zu halten. Viele Wasservögel haben Schwimmhäute zwischen den Zehen. Strauße und Nandus haben weniger Zehen als die meisten Vögel, damit sie schnell laufen können. Die Zehen der Spechte sind an deren Aktivitäten an Bäumen angepasst. Zwei Zehen weisen nach vorne, zwei nach hinten.

Federn[]

Federn sind komplexe Gebilde, die es nur bei Vögeln gibt. Sie bestehen aus Keratin, dem gleichen Material aus dem auch unsere Haare und Fingernägel bestehen. Federn nutzen sich ziemlich stark ab. Um sie in guten Zustand zu erhalten, säubern, fetten und pflegen Vögel ihr Gefieder regelmäßig mit dem Schnabel. Auch Kratzen, Baden und Sonnenbaden gehört zur Pflege. Die Federn werden mindestens einmal jährlich abgeworfen und ersetzt - in der Mauser. Flugfähige Vögel haben vier Arten von Federn, von denen jede einer bestimmten Funktion entspricht: Daunen bilden die isolierende Unterschicht, während Konturfedern den Körper stromlinienförmig machen. Die großen Schwanzfedern werden zum Fliegen und Steuern verwendet. Die Schwungfedern am Rand des Flügels sind lang und starr mit einer klar festgelegten Form. Sie geben Auftrieb zum Fliegen und Manövrieren. Anders als die Schwanzfedern, die oft symmetrisch sind, sind Schwungfedern unregelmäßig.

Verdauungssystem[]

Da sie keine Zähne haben, müssen Vögel die Nahrungspartikel im Verdauungskanal zerlegen, im Magen. Der untere Teil des Magens (Muskelmagen) zermahlt das Material, oft unterstützt durch eine Masse kleiner, aufgenommener Steine, während der obere Teil (Vormagen) Magensäfte absondert. Die Nahrung wird oft in der Speiseröhre gespeichert. Bei einigen Vögeln erweitert sich die Speiseröhre an der Basis zum Kropf, einem weiteren Speicher. Nahrung gelangt sehr schnell dorthin, so können große Mengen in relativ kurzer Zeit aufgenommen werden. Dies ist wichtig für Vögel, die beim Fressen von vielen Fressfeinden bedroht sind.

Atmung und Kreislauf[]

Vögel sind aktive Tiere mit einem hohen Grundumsatz. Sie haben ein leistungsfähiges Atmungssystem, das der Luft große Mengen an Sauerstoff entnimmt, und einen Blutkreislauf, der den Sauerstoff schnell durch den Körper transportiert. Eine gute Sauerstoffaufnahme ist auch nötig, damit Vögel in großen Höhen aktiv bleiben, wo es weniger Sauerstoff gibt. Die Lungen sind zwar klein, aber mit einer Reihe von Luftsäcken verbunden, die im ganzen Körper verteilt sind und die helfen, die Lungen mit Luft zu füllen und zu entleeren. Die Luft fließt bei Vögeln nicht wie bei Säugetieren hinein und heraus, sondern nur in eine Richtung. Dazu haben Vögel ein großes Herz, das ziemlich schnell schlägt.

Vögel müssen, um voll aktiv zu bleiben, ihre Körpertemperatur stets über 40°C halten. Dafür kontrollieren sie den Wärmeverlust. Wenn nicht genug Energie vorhanden ist, um den Grundumsatz aufrecht zu erhalten, fällt bei einigen Arten die Körpertemperatur ab und der Vogel wird vorübergehend apathisch. Einige Vögel, die in großen Höhen leben, wie manche Kolibris, fallen über Nacht in eine Art Starre. Andere, wie manche Segler und Nachtschwalben, können Tage oder Wochen in diesem Zustand bleiben.

Flug[]

Vögel sind nicht die einzigen flugfähigen Tiere, doch findet man unter ihnen einige der größten und stärksten Tiere der Luft.

Ein Vogelflügel erreicht den Auftrieb auf die gleiche Weise wie die Tragfläche eines Flugzeugs. Wenn der Vogel sich vorwärts bewegt, strömt rascher Luft über die Flügeloberseite als über die Flügelunterseite. So entsteht ein Druckunterschied zwischen den Oberflächen. Da die langsamere Luft den größeren Druck ausübt, greift eine nach oben gerichtete Kraft an. Wie stark diese Kraft (der Auftrieb) ist, hängt vor allem von der Flügelgröße und der Geschwindigkeit ab.

Man unterscheidet zwei wesentliche Flugarten: Flügelschlagen und Gleiten (oder Segeln). Das Flügelschlagen schafft keinen Auftrieb; doch es bringt mehr Geschwindigkeit, sodass mehr Luft über die Flügeloberfläche strömt und Auftrieb entsteht. Deshalb schlagen die meisten Vögel beim Start mit den Flügeln. Beim Gleiten halten die Vögel die Flügel ausgebreitet und ruhig in den Wind. Ein gleitender Vogel verbraucht weniger Energie, doch er verliert an Höhe, wenn sich sein Tempo und damit der Auftrieb verringert (es sei denn, er kann Auftrieb nutzen).

Vögel haben, je nach Flugtechnik und Lebensweise, unterschiedliche Flügelformen. Diejenigen, die rasch starten und kurze Strecken schnell fliegen, um Feinden zu entkommen, besitzen breite, abgerundete Flügel, da diese beim Beschleunigen helfen. Bei Arten, die ausdauernd fliegen und daher Energie sparen müssen, sind die Flügel lang. Schnelle, kräftige Flieger, wie Mauersegler und Falken, verfügen über lange, gebogene, spitze Flügel, die wenig Widerstand bieten. Der Schwanz der Vögel, die plötzlich im Flug die Richtung ändern, wie Schwalben und Milane, sind gegabelt.

Die meisten Vögel können fliegen, doch es gibt auch flugunfähige. Flugunfähige Vögel sind Strauße, Nandus, Kasuare, Emus, Pinguine, Kiwis, einige Rallenvögel, Kakapos, Kagus und Galapagosscharben, sowie viele ausgestorbene Vögel wie Moas, Dodos, Elefantenvögel, Moa-Nalos und Mauritius-Papageien. Man glaubt allgemein, dass diese Vögel Vorfahren haben, die einst fliegen konnten. Die flugunfähigen Vögel weisen viele Anpassungen an das Fliegen auf, z.B. hohle Knochen und Flügel, wobei die Flügel nicht nur häufig stark verkleinert sind, sondern auch für eine andere Aufgabe umgebildet. Zur Flugunfähigkeit scheint es aus verschiedenen Gründen gekommen zu sein. Bei einigen Vögeln, die kaum oder gar keine natürliche Feinde haben, war das Flugvermögen unnötig - häufig Vögel entlegener Inseln wie die Wekaralle und die Südinseltakahe auf Neuseeland. Andererseits kann die Flugunfähigkeit auch aufgetreten sein, wenn Größe und Kraft am Boden zum Überleben wichtiger waren als das Fliegen. So ist es beim Afrikanischen Strauß, der schnell läuft und mit den Flügeln balanciert. Dank seiner kräftigen Beine kann er Feinde mit einem Tritt abwehren. Bei den Pinguinen sind die Flügel flossenähnlich ausgebildet und werden zum Antrieb im Wasser verwendet.

Fortpflanzung[]

Werbung[]

Die meisten Vögel sind monogam und ziehen die Küken gemeinsam auf. Meist versucht das Männchen bei der Werbung durch Imponieren oder Singen die Aufmerksamkeit des Weibchens zu erregen. Einige Vögel sind dafür besonders ausgestattet: Sie präsentieren körperliche Merkmale, wie Pfaue oder Paradiesvögel das Gefieder; sie tanzen, wie die Kraniche, oder führen Flugkunststücke mit spektakulären Sturzflügen aus, wie die Adler. Viele Vögel ziehen durch Gesang die Aufmerksamkeit auf sich. Der arttypische Gesang soll Rivalen abschrecken und ein Revier zur Aufzucht festlegen; er dient auch dem Anlocken eines Partners.

Eier und Nester[]

Alle Vögel pflanzen sich durch Eier fort, und sie unternehmen große Anstrengungen, um das Überleben ihrer Brut zu sichern. Die meisten legen ihre Eier in ein dafür gebautes Nest, das sicher vor Feinden versteckt ist. Die Eier werden von einem oder mehreren Adulten bebrütet, fast immer ist das Weibchen beteiligt. Die Anzahl der Eier in einem Gelege ist je nach Art verschieden. Einige Vögel brüten mehrere Male im Jahr.

Ein Vogelei ist in einer leichten, aber festen Schale, die den Embryo schützt und Bakterien fernhält, gekennzeichnet. Die Schale ist aus Kalk, den das Weibchen mit seiner Nahrung aufnimmt. Die Schale scheint hart, ist aber porös und ermöglicht den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid durch ihre Oberfläche. Innen gibt es für den Embryo Nährstoffe, die seinen Wachstum fördern. Trotzdem sind junge Vögel beim Schlüpfen oft wenig entwickelt. Bei den meisten Arten, wie der Blaumeise, sind die frisch geschlüpften Küken nackt und blind. Da sie ihre Körpertemperatur noch nicht regulieren können, müssen sie gewärmt werden. Diese Jungen nennt man Nesthocker. Sie brauchen ihre Eltern zum Wärmen und Füttern. Bei anderen Vogelgruppen, wie den Gänse- und den Hühnervögeln, sind die Jungen Nestflüchter. Das heißt, sie sind beim Schlüpfen schon mit ausreichend wärmenden Daunen bedeckt und können bereits einige Stunden später ihre Nahrung selbst suchen.

Sozialstruktur[]

Vögel gehen sehr unterschiedliche Beziehungen ein. Einige sind Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarung. Viele Arten sammeln sich für bestimmte Aktivitäten wie Ruhen, Fressen oder Brüten. Andere verbringen ihr ganzes Leben in Gruppen.

Eine gesellige Lebensweise hat Vor- und Nachteile. Sucht eine ganze Gruppe nach Nahrung, erhöht sich die Chance, etwas zu finden, was vor allem in Mangelzeiten dem Überleben hilft. Vogelschwärme bieten Schutz vor Fressfeinden: Einen aus vielen Tiere herauszufangen ist ziemlich schwer. Außerdem wird der Einzelne wahrscheinlich früher vor Feinden gewarnt. Dank der allgemeinen Wachsamkeit kann jedes Schwarmmitglied - im Gegensatz zum Einzelgänger - viel mehr Zeit mit Fressen und Schlafen verbringen. Beim Rasten drängen sich manche Vögel eng zusammen und verringern so den Wärmeverlust. Doch Schwärme haben auch Nachteile. Bei Nahrungsmangel kann die Gruppe schwächere Tiere wegdrängen, sodass sie nicht genug zu fressen bekommen und leichter Feinden zum Opfer fallen. Ein anderer Nachteil des Lebens im Schwarm ist die Gefahr, dass Krankheiten sich in der Gruppe wesentlich schneller verbreiten als bei Einzelgängern.

Zugverhalten[]

Viele Vögel unternehmen jahreszeitliche Wanderungen. Die meisten dieser Zugvögel brüten im Frühjahr und Sommer weit im Norden und nutzen dabei die relativ langen Tage. Im Winter ziehen sie Richtung Süden, wo es wärmer ist.

Viele Arten zeigen komplexe Verhaltensmuster, z.B. verlassen nur bestimmte Populationen oder mitunter nur die Weibchen das Brutgebiet, während andere Individuen zurückbleiben. Diese Vögel nennt man Teilzieher. Vögel, die überhaupt nicht wandern (darunter viele tropische Arten) werden als Standvögel bezeichnet.

Der Trieb zu wandern wird durch innere physiologische Vorgänge (z.B. den Hormonspiegel) und die unterschiedliche Tageslänge ausgelöst. Wenn sich die Abflugzeit nähert, fressen die Vögel sich Fettreserven für ihre Reise an und zeigen eine gewisse Unruhe. Einige Vögel haben ein beeindruckendes Orientierungsvermögen - nach Tausenden von Kilometern erreichen sie ganz genau ihren Zielpunkt.

Vögel navigieren auf unterschiedliche Art. Ihr wichtigstes Hilfsmittel ist ihre ausgezeichnete innere Uhr, durch die sie Unterschiede in der Tageslänge ebenso erkennen wie die Positionen der Sonne und nachts des Monds und der Sterne. Viele Arten, vielleicht alle, spüren auch Änderungen im Magnetfeld der Erde - eine Art innerer Kompass. Vögel, die bereits mehrere Züge hinter sich haben, erkennen bestimmte Punkte und orientieren sich an Gerüchen oder Ultraschall.

Systematik[]

Klasse Vögel:

  • Unterklasse Urkiefervögel (Palaeognathae)
    • Familie Straußenvögel (Struthionidae)
    • Familie Moas (Dinornithidae)
    • Familie Steißhühner (Tinamidae)
    • Familie Nandus (Rheidae)
    • Familie Elefantenvögel (Aepyornithidae)
    • Familie Kasuare (Casuariidae)
    • Familie Emus (Dromaiidae)
    • Familie Kiwis (Apterygidae)
  • Unterklasse Neukiefervögel (Neognathae)
    • Galloanserae
      • Ordnung Hühnervögel (Galliformes)
        • Familie Großfußhühner (Megapodiidae)
        • Familie Hokkohühner (Cracidae)
        • Familie Perlhühner (Numididae)
        • Familie Zahnwachteln (Odontophoridae)
        • Familie Fasanenartige (Phasianidae)
      • Ordnung Gänsevögel (Anseriformes)
        • Familie Wehrvögel (Anhimidae)
        • Familie Spaltfußgänse (Anseranatidae)
        • Familie Entenvögel (Anatidae)
        • Familie Brontornithidae
        • Familie Neuseelandgänse (Cnemiornithidae)
        • Familie Donnervögel (Dromornithidae)
      • Ordnung Gastornithiformes
        • Familie Gastornithidae
    • Neoaves
      • Ordnung Schreitvögel (Ciconiiformes)
        • Familie Störche (Ciconiidae)
      • Ordnung Ruderfüßer (Pelecaniformes)
        • Familie Pelikane (Pelecanidae)
        • Familie Reiher (Ardeidae) (Zugehörigkeit noch nicht endgültig)
        • Familie Ibisvögel (Threskiornithidae)
        • Familie Schuhschnäbel (Balaenicipitidae)
        • Familie Hammerköpfe (Scopidae)
      • Ordnung Suliformes
        • Familie Fregattvögel (Fregatidae)
        • Familie Tölpel (Sulidae)
        • Familie Kormorane (Phalacrocoracidae)
        • Familie Schlangenhalsvögel (Anhingidae)
      • Ordnung Tropikvögel (Phaethontiformes)
        • Familie Tropikvögel (Phaethontidae)
      • Ordnung Pinguine (Sphenisciformes)
      • Ordnung Seetaucher (Gaviiformes)
        • Familie Seetaucher (Gaviidae)
      • Ordnung Röhrennasen (Procellariiformes)
        • Familie Albatrosse (Diomedeidae)
        • Familie Sturmschwalben (Hydrobatidae)
        • Familie Sturmvögel (Procellariidae)
        • Familie Tauchsturmvögel (Pelecanoididae)
      • Ordnung Kranichvögel (Gruiformes)
      • Ordnung Eurypygiformes
        • Familie Kagus (Rhynochetidae)
        • Familie Sonnenrallen (Eurypygidae)
    • Mirandornithes
      • Ordnung Podicipediformes
        • Familie Lappentaucher (Podicipedidae)
      • Ordnung Phoenicopteriformes
      • Ordnung Taubenvögel (Columbiformes)
        • Familie Tauben (Columbidae)
      • Ordnung Pterocliformes
        • Familie Flughühner (Pteroclidae)
      • Ordnung Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
        • Lari
          • Familie Alkenvögel (Alcidae)
          • Familie Raubmöwen (Stercorariidae)
          • Familie Möwen (Laridae)
          • Familie Seeschwalben (Sternidae)
          • Familie Scherenschnäbel (Rhynchopidae)
          • Familie Brachschwalbenartige (Glareolidae)
          • Familie Reiherläufer (Dromadidae)
          • Familie Laufhühnchen (Turnicidae)
        • Scolopaci
          • Familie Schnepfenvögel (Scolopacidae)
          • Familie Blatthühnchen (Jacanidae)
          • Familie Goldschnepfen (Rostratulidae)
          • Familie Steppenläufer (Pedionomidae)
          • Familie Höhenläufer (Thinocoridae)
        • Charadrii
          • Familie Regenpfeifer (Charadriidae)
          • Familie Säbelschnäbler (Recurvirostridae)
          • Familie Austernfischer (Haematopodidae)
          • Familie Ibisschnäbler (Ibidorhynchidae)
          • Familie Krokodilwächter (Pluvianidae)
          • Familie Triele (Burhinidae)
          • Familie Scheidenschnäbel (Chionididae)
          • Familie Magellanregenpfeifer (Pluvianellidae)
      • Ordnung Kuckucksvögel (Cuculiformes)
        • Familie Kuckucke (Cuculidae)
      • Ordnung Hoatzine (Opisthocomiformes)
        • Familie Hoatzine (Opisthocomidae)
      • Ordnung Turakos (Musophagiformes)
        • Familie Turakos (Musophagidae)
      • Ordnung Schwalmartige (Caprimulgiformes)
        • Familie Fettschwalme (Steatornithidae)
        • Familie Tagschläfer (Nyctibiidae)
        • Familie Eulenschwalme (Podargidae)
        • Familie Nachtschwalben (Caprimulgidae)
      • Ordnung Seglervögel (Apodiformes)
        • Familie Höhlenschwalme (Aegothelidae)
        • Familie Baumsegler (Hemiprocnidae)
        • Familie Segler (Apodidae)
        • Familie Kolibris (Trochilidae)
      • Ordnung Greifvögel (Accipitriformes)
        • Familie Neuweltgeier (Cathartidae)
        • Familie Fischadler (Pandionidae)
        • Familie Habichtartige (Accipitridae)
        • Familie Sekretäre (Sagittariidae)
      • Ordnung Eulen (Strigiformes)
        • Familie Eigentliche Eulen (Strigidae)
        • Familie Schleiereulen (Tytonidae)
      • Ordnung Falkenartige (Falconiformes)
        • Familie Falkenartige (Falconidae)
      • Ordnung Papageien (Psittaciformes)
      • Ordnung Mausvögel (Coliiformes)
        • Familie Mausvögel (Coliidae)
      • Ordnung Sperlingsvögel (Passeriformes)
        • Unterordnung Acanthisitti
          • Familie Maorischlüpfer (Acanthisittidae)
        • Unterordnung Schreivögel (Tyranni, Suboscines)
          • Taxon Eurylaimides (Schreivögel der Alten Welt)
          • Familie Breitrachen (Eurylaimidae)
          • Familie Lappenpittas (Philepittidae)
          • Familie Pittas (Pittidae)
          • Taxon Tyrannides (Schreivögel der Neuen Welt)
        • Unterordnung Singvögel (Passeri, Oscines)
          • Familie Leierschwänze (Menuridae)
          • Familie Dickichtvögel (Atrichornithidae)
          • Familie Laubenvögel (Ptilonorhynchidae)
          • Familie Baumrutscher (Climacteridae)
          • Familie Australische Sänger (Maluridae)
          • Familie Honigfresser (Meliphagidae)
          • Familie Lackvögel (Dasyornithidae)
          • Familie Panthervögel (Pardalotidae)
          • Familie Südseegrasmücken (Acanthizidae)
          • Familie Pomatostomidae
          • Familie Laufflöter (Orthonychidae)
          • Familie Furchenvögel (Cnemophilidae)
          • Familie Beerenpicker (Melanocharitidae)
          • Familie Paramythiidae
          • Familie Lappenvögel (Callaeidae)
          • Familie Gelbbandhonigfresser (Notiomystidae)
          • Familie Psophodidae
          • Familie Schnäpperwürger (Platysteiridae)
          • Familie Tephrodornithidae
          • Familie Brillenwürger (Prionopidae)
          • Familie Buschwürger (Malaconotidae)
          • Familie Flachschnäbel (Machaerirhynchidae)
          • Familie Vireos (Vireonidae)
          • Familie Würgerkrähen (Cracticidae)
          • Familie Warzenköpfe (Pityriasidae)
          • Familie Schwalbenstare (Artamidae)
          • Familie Ioras (Aegithinidae)
          • Familie Stachelbürzler (Campephagidae)
          • Familie Neosittidae
          • Familie Dickköpfe (Pachycephalidae)
          • Familie Würger (Laniidae)
          • Familie Pirole (Oriolidae)
          • Familie Drongos (Dicruridae)
          • Familie Fächerschwänze (Rhipiduridae)
          • Familie Monarchen (Monarchidae)
          • Familie Rabenvögel (Corvidae)
          • Familie Drosselhäher (Corcoracidae)
          • Familie Paradiesvögel (Paradisaeidae)
          • Familie Schnäpper (Petroicidae)
          • Familie Felshüpfer (Picathartidae)
          • Familie Chaetopidae
          • Familie Rallenflöter (Eupetidae)
          • Familie Seidenschwänze (Bombycillidae)
          • Familie Ptilogonatidae
          • Familie Seidenwürger (Hypocoliidae)
          • Familie Palmschwätzer (Dulidae)
          • Familie Mohoidae
          • Familie Olivflanken-Dickkopf (Hylocitreidae)
          • Familie Stenostiridae
          • Familie Meisen (Paridae)
          • Familie Beutelmeisen (Remizidae)
          • Familie Bartmeisen (Panuridae)
          • Familie Nicatoridae
          • Familie Lerchen (Alaudidae)
          • Familie Bülbüls (Pycnonotidae)
          • Familie Schwalben (Hirundinidae)
          • Familie Cettidae
          • Familie Schwanzmeisen (Aegithalidae)
          • Familie Phylloscopidae
          • Familie Rohrsängerartige (Acrocephalidae)
          • Familie Megaluridae
          • Familie Rohrspotter (Donacobiidae)
          • Familie Bernieridae
          • Familie Halmsängerartige (Cisticolidae)
          • Familie incertae sedis: Sphenoeacus
          • Familie Timalien (Timaliidae)
          • Familie Grasmückenartige (Sylviidae)
          • Familie Brillenvögel (Zosteropidae)
          • Familie Proteavögel (Promeropidae)
          • Familie Feenvögel (Irenidae)
          • Familie Goldhähnchen (Regulidae)
          • Familie Hyliotas (Hyliotidae)
          • Familie Zaunkönige (Troglodytidae)
          • Familie Mückenfänger (Polioptilidae)
          • Familie Kleiber (Sittidae)
          • Familie Mauerläufer (Tichodromidae)
          • Familie Baumläufer (Certhiidae)
          • Familie Spottdrosseln (Mimidae)
          • Familie Stare (Sturnidae)
          • Familie Trugbaumläufer (Rhabdornithidae)
          • Familie Madenhacker (Buphagidae)
          • Familie Drosseln (Turdidae)
          • Familie Fliegenschnäpper (Muscicapidae)
          • Familie Wasseramseln (Cinclidae)
          • Familie Blattvögel (Chloropseidae)
          • Familie Mistelfresser (Dicaeidae)
          • Familie Nektarvögel (Nectariniidae)
          • Familie Sperlinge (Passeridae)
          • Familie Webervögel (Ploceidae)
          • Familie Prachtfinken (Estrildidae)
          • Familie Witwenvögel (Viduidae)
          • Familie Trugwaldsänger (Peucedramidae)
          • Familie Braunellen (Prunellidae)
          • Familie Stelzen und Pieper (Motacillidae)
          • Familie Rosenschwanz (Urocynchramidae)
          • Familie Finken (Fringillidae)
          • Familie Waldsänger (Parulidae)
          • Familie Stärlinge (Icteridae)
          • Familie Bananaquit (Coerebidae)
          • Familie Ammern (Emberizidae)
          • Familie Tangaren (Thraupidae)
          • Familie Calcariidae
          • Familie Kardinäle (Cardinalidae)
      • Ordnung Trogone (Trogoniformes)
        • Familie Trogone (Trogonidae)
      • Ordnung Hornvögel und Hopfe (Bucerotiformes / Bucerotes)
        • Familie Wiedehopfe (Upupidae)
        • Familie Baumhopfe (Phoeniculidae)
        • Familie Nashornvögel (Bucerotidae)
        • Familie Hornraben (Bucorvidae)
      • Ordnung Spechtvögel (Piciformes)
        • Unterordnung Glanzvogelartige (Galbuloidea)
          • Familie Faulvögel (Bucconidae)
          • Familie Glanzvögel (Galbulidae)
        • Unterordnung Spechtartige (Picoidea)
          • Familie Asiatische Bartvögel (Megalaimidae)
          • Familie Afrikanische Bartvögel (Lybiidae)
          • Familie Amerikanische Bartvögel (Capitonidae)
          • Familie Tukan-Bartvögel (Semnornithidae)
          • Familie Tukane (Ramphastidae)
          • Familie Honiganzeiger (Indicatoridae)
          • Familie Spechte (Picidae)
      • Ordnung Rackenvögel (Coraciiformes)
        • Familie Racken (Coraciidae)
        • Familie Erdracken (Brachypteraciidae)
        • Familie Sägeracken (Momotidae)
        • Familie Eisvögel (Alcedinidae)
        • Familie Todis (Todidae)
        • Familie Bienenfresser (Meropidae)
      • Ordnung Kurole (Leptosomiformes)
        • Familie Kurole (Leptosomidae)

Achtung: Die fett hervorgehobenen Glieder sind zurzeit noch nicht verfügbar, da ihre innere Systematik noch etwas umstritten und unklar ist; sie werden aber in Kürze korrigiert, bzw. ergänzt.

Evolution[]

Vögel haben reptilienähnliche Vorfahren, möglicherweise Insekten fressende, baumbewohnende Dinosaurier. Das urzeitliche Leben und die Jagd in den Bäumen hatte wohl die Entwicklung vogelähnlicher Merkmale gefördert. Dazu gehören große Augen, Greiffüße und eine lange Schnauze, die sich später zum Schnabel entwickelt hat. Federn, die aus Reptilienschuppen entstanden, dienten vermutlich zuerst vorwiegend dem Schutz vor Kälte (Isolierung), obwohl sie schon sehr früh in der Entwicklung zum Fliegen eingesetzt wurden.

Eins der ältesten Fossilien eines Vogels ist etwa 150 Millionen Jahre alt und stammt aus dem Jura (vor etwa 205-142 Millionen Jahren). Das Archaeopteryx lithographica genannte Tier hatte etwa die Größe einer Krähe und zeigt sowohl Vogel- als auch Reptilienmerkmale: Es hatte Flügel und Federn wie ein Vogel, aber eine Schnauze statt eines Schnabels und Kiefer mit Zähnen eines Reptils. Man rätselt, ob der Archaeopteryx fliegen oder nur gleiten konnte, denn ihm fehlte der Brustbeinkamm zur Befestigung der Brustmuskeln, die zum Fliegen benötigt werden.

In der Kreidezeit (vor etwa 142-65 Millionen Jahren) entstanden mehr Vogelarten und die Entwicklung ihrer Anatomie ermöglichte immer besseres Fliegen. In dieser Zeit tauchten die Vorfahren der heutigen Vögel auf. Gegen Ende der Kreidezeit ging mit einem massenhaften Aussterben die Ära der Dinosaurier zu Ende. Man weiß nicht, weshalb die Vögel überlebten - vielleicht half ihnen ihre Warmblütigkeit, die damals erfolgte Klimakatastrophe zu überstehen.

Weblinks[]

http://www.lexikon-voegel.de - Hier findet man ein Lexikon mit fast allen bekannten Vögeln von A bis Z

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